Besetzung:

Hamlet: Serjoscha Ritz 
Ophelia: Mriam Gadatsch
Claudius: Oliver Kai Müller
Gertrud:Valerie Bolzano
Laertes / Polonius: Alexander Valerius
Totengräber: Karsten Leschke


Pianist: Bastian Hahn

Inszenierung: Christian Suhr

Spieldauer: 2 Stunden (eine Pause)




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Hamlet – Die Zeit ist aus den Fugen

von William Shakespeare

Das Königreich Dänemark am Beginn einer neuen Epoche: Der alte kriegerische König tot, sein moderater Bruder Claudius – mehr Geschäftsmann als Politiker – ist Nachfolger von Thron und Bett. Moderne Zeiten stehen nun bevor – der neue König stiftet scheinbar mit den Nachbarn Frieden.

Nur Hamlet, Prinz von Dänemark, Student in Wittenberg und Sohn des Toten, verweigert ihm die Anerkennung und wirft der Mutter vor, den Onkel schon nach kurzer Trauerzeit geheiratet zu haben. Auch die Aussicht, irgendwann das Land selbst zu regieren, erscheint ihm fremd und sinnlos. Geplagt von Selbstmordgedanken, begegnet ihm nachts der Geist seines Vaters und bestätigt alle dunklen Zweifel: Der Todesfall ein Attentat – Claudius der Mörder – die Thronfolge ein Staatsstreich.

Der Geist ruft Hamlet auf, seinem Vater zu rächen. Der Auftrag mündet in eine doppelte Tragödie: Am Ende einer langen Kette von wechselseitigen Intrigen stirbt Claudius zwar durch Hamlets Hand, doch mit ihm wird die gesamte Familie ausgelöscht. Hamlet und seine Mutter sterben am gleichen Gift, durch das der alte König starb. Der führerlose Staat fällt an den König von Norwegen, den Hamlets Vater einst mit aller Macht bekämpfte …