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Plakat-Leonce
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PREMIERE: am 9. 11. 2009 im Georg-Büchner-Saal des Landratsamtes Groß-Gerau

Der melancholische Prinz Leonce vom winzigen Königreich Popo wird vor die vollendete Tatsache gestellt, dass er Prinzessin Lena vom Königreich Pipi heiraten soll. Nicht gewillt, den Bund einzugehen, flüchtet er mit dem arbeitsscheuen Bonvivant Valerio nach Italien.

Sein geistig verwirrter Vater König Peter ruft derweil den Staatsrat ein, um die bevorstehende Heirat seines Sohnes bekanntzugeben …

Auf ihrem Weg begegnen Leonce und Valerio zwei Frauen. Es sind Lena und ihre Gouvernante – ebenfalls auf der Flucht vor der angeordneten Hochzeit. Man erkennt sich jedoch nicht. Leonce verliebt sich sofort in das Mädchen, doch sie erwidert seine Gefühle nicht: Daraufhin will er Selbstmord begehen, wird aber von Valerio aufgehalten, der sich über den tragischen Hang des Prinzen lustig macht. 

Selbstverständlich verliebt sich nämlich Lena später doch noch in den Prinzen und alles scheint auf ein Happy-End zuzusteuern. 

Wenn nicht – ja wenn nicht die Welt die gleiche geblieben wäre, vor der die beiden Königskinder geflohen waren …

Die einzige Komödie Georg Büchners – gleichzeitig eine beißende Satire auf die deutsche Kleinstaaten zu seiner Zeit – erzählt die Geschichte einer hoffnunglosen Jugend, die sich nicht vorstellen will, in die Fußstapfen ihrer degenierten Elterngeneration zu treten, um am Ende – auf dem Höhepunkt persönlichen Liebesglücks – eben dort zu landen.

item5 In Zusammenarbeit mit dem Kreiskulturamt Groß-Gerau


 

PRESSE-Kritik
PRESSE-Kritik

mit
Finn Hanssen
Willi Forwick
Eric Haug

Beate Krist
Mélanie Linzer
Verena Specht-Ronique
Wolff von Lindenau

Regie:
Christian Suhr

Teaser1: GLAUBE
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Teaser2: ICH BIN ICH
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Was wollen wir damit anfangen? Wollen wir ihnen Schnurrbärte machen und ihnen Säbel anhängen? Oder wollen wir ihnen Fräcke anziehen, und sie infusorische Politik und Diplomatie treiben lassen und uns mit dem Mikroskop daneben setzen? Oder hast du Verlangen nach einer Drehorgel, auf der milchweiße ästhetische Spitzmäuse herumhuschen? Wollen wir ein Theater bauen?"

"Nun Lena, siehst du jetzt, wie wir die Taschen voll haben, voll Puppen und Spielzeug?

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