

RIEDSTADT entstand am 1. Januar 1977 durch die Gebietsreform in Hessen als Zusammenschluss der ursprünglich selbstständigen Gemeinden Goddelau, Wolfskehlen (bereits 1973 freiwillig mit Goddelau fusioniert), Erfelden, Crumstadt und Leeheim. Am 14. Januar 2007 bekam die Gemeinde vom hessischen Innenministerium, als letzte ursprüngliche Gemeinde Hessens mit über 20.000 Einwohnern, das Stadtrecht verliehen. Riedstadt ist durch eine noch erhaltene ländliche Struktur, aber auch die Nähe zu den Großstädten Frankfurt am Main, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz und Mannheim geprägt. Es liegt, wie der Name andeutet, im Hessischen Ried. Die Stadt betreibt strukturelle Ansiedlungen von umweltfreundlichen Gewerbebetrieben. Naherholungsgebiete in der Nähe der Stadt sind der Kühkopf, der Riedsee Leeheim und im weiteren Umfeld die Bergstraße, der Odenwald und der Taunus.
Die Stadt Riedstadt pflegt Städtepartnerschaften mit ▪ Brienne-le-Château, Frankreich, Département Aube (seit 1979). ▪ Sortino, Italien, Sizilien ▪ Tauroggen, Litauen.
Das Geburtshaus Georg Büchners ist der letzte Originalschauplatz in Deutschland, der an das Leben des Dichters, Revolutionärs und Naturwissenschaftlers erinnert. Das 1665 erbaute Fachwerkhaus befindet sich heute im Besitz der Stadt Riedstadt. Dank dem Engagement zahlreicher Privatleute und Unternehmen konnte das Büchnerhaus vor dem Verfall gerettet werden.
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